Jugendpolitik
Jugendpolitik hat die Aufgabe junge Menschen in einer spannenden und wichtigen Lebensphase zu begleiten und diese beim Durchstarten ins Leben zu begleiten. Als Leitfaden für uns Liberale gilt dabei, dass Jugendpolitik jungen Menschen Chancen eröffnen soll, auch mit den unterschiedlichsten Startbedingungen die verschiedensten Lebensentwürfe und Ziele verfolgen zu können.
Immer wieder geraten "Jugenderscheinungen" wie "Facebook-Massenpartys", "Killerspiele" oder "Komasaufen" in die Schlagzeilen. Schnell finden sich Politiker, die verlauten lassen, dass diesen Phänomenen durch plumpe Verbote ein Riegel vorgeschoben werden müsse. Jugendpolitik soll aber nicht mit erhobenem Zeigefinger verbietend und erziehend gegen Jugendliche gerichtet sein, sondern die Eigenverantwortlichkeit junger Menschen fördern und Zutrauen in diese zeigen. Deshalb muss sich gute Jugendpolitik für eine sachliche und problemadäquate Diskussion solcher Phänomene einsetzen.
Im besonderen Fokus der Jugendpolitik liegt die Begleitung junger Menschen während der beruflichen oder akademischen Ausbildung und dem Berufseinstieg. Die mittelstandsfreundliche Wirtschaftspolitik der Bundesregierung und der aktive Einsatz für die Berufsausbildung führen dazu, dass Deutschland im europäischen Vergleich der Jugendarbeitslosigkeit gut dasteht und das Angebot an Lehrstellen auf hohem Niveau bleibt. Die Erhöhung der Leistungen aus dem BAföG unterstützt junge Menschen aus finanziell schwächeren Familien in der Ausbildung. Für solche junge Menschen eröffnet auch die Ausweitung der Stipendienförderung größere Bildungschancen. Sie stellt eine leistungsgerechte Unterstützung für Studentinnen und Studenten dar.
Im gesamten Ausbildungsbereich gilt zudem der Leitsatz, dass "kein Abschluss ohne Anschluss" bleiben darf. Dies bedeutet, dass nach jedem Ausbildungsschritt die Möglichkeit bestehen soll, einen weiteren Schritt zu gehen und eine höherwertige Qualifikation erreichen zu können. Dies ermöglicht Berufsziele auf individuellen Wegen erreichen zu können.
Die FDP hat sich für die Aussetzung der Wehrpflicht erfolgreich eingesetzt. Die Überwindung des Zwangsdienstes bedeutet für junge Männer einen großen Zugewinn an selbstbestimmter Lebensführung. Durch die Schaffung der neuen Freiwilligendienste besteht auch weiterhin, sowohl für junge Männer wie Frauen, die Möglichkeit sich dafür zu entscheiden, sich in gemeinnützigen Einrichtungen oder für die Landesverteidigung einzusetzen.
Aktive Jugendpolitik bereichert die gesamte Gesellschaft. Die Jungen Liberalen (JuLis) bieten insbesondere für die Anliegen junger Menschen eine Plattform als Vorfeldorganisation der FDP.




